Goslar: Wanderung mit vielen Attraktionen für Kinder

Palmkätzchen

Von dieser Tour lassen sich auch Kinder begeistern, die mit Wandern sonst nicht viel anfangen können: Die Strecke ist nur 8,4 Kilometer lang, unterwegs warten zudem viele Attraktionen:

  • Zwei Stempelstellen der Harzer Wandernadel: Nummer 111 am Steinbergturm und Nummer 110 am Granestausee
  • Die Steinbergalm mit Cappuccino, Almdudler und Kaiserschmarrn
  • Ein weitläufiger Waldspielplatz ein paar Gehminuten von der Steinbergalm entfernt
  • Der Walderlebnispfad in Goslar
  • Unterwegs ein petrolfarbener Teich und eine "Bärenhöhle"
Die Tour startet am Frankenberger Teich in Goslar (Claustorwall/ Nonnenweg)
Die Tour startet am Frankenberger Teich in Goslar (Claustorwall/ Nonnenweg)
Schneeglöckchen - der Beweis, dass es doch allmählich vorbei ist mit dem Winter
Schneeglöckchen - der Beweis, dass es doch allmählich vorbei ist mit dem Winter
... obwohl in den Hängen hie und da noch Schneereste liegen
... obwohl in den Hängen hie und da noch Schneereste liegen
Der Steinbergturm (nicht zu verwechseln mit der Steinbergalm, die 20 Minuten Gehzeit entfernt liegt)
Der Steinbergturm (nicht zu verwechseln mit der Steinbergalm, die 20 Minuten Gehzeit entfernt liegt)
Vom Steinbergturm können wir unser nächstes Ziel schon sehen: den Granestausee
Vom Steinbergturm können wir unser nächstes Ziel schon sehen: den Granestausee
Auf dem Weg dorthin passieren wir diesen kleinen petrolfarben schimmernden Teich
Auf dem Weg dorthin passieren wir diesen kleinen petrolfarben schimmernden Teich
Der Granestausee, die jüngste Talsperre im Harz, 1969 fertig gestellt
Der Granestausee, die jüngste Talsperre im Harz, 1969 fertig gestellt
Spannender Stopp für die Kinder: die Bärenhöhle
Spannender Stopp für die Kinder: die Bärenhöhle
Neugierig schauen sie in die Dunkelheit. Ein Gitter versperrt den Zugang.
Neugierig schauen sie in die Dunkelheit. Ein Gitter versperrt den Zugang.
Steinbergalm
Steinbergalm
Auch hier gibt es erste Frühlingsblumen
Auch hier gibt es erste Frühlingsblumen
Walderlebnispfad
Walderlebnispfad
Zurück am Ausgangspunkt haben wir noch die schönen Krokusse entdeckt
Zurück am Ausgangspunkt haben wir noch die schönen Krokusse entdeckt

Wie war's?

In den Hochlagen des Harzes ist noch Winter, hier am Harzrand zeigen sich erste Frühlingsspuren in Form von Palmkätzchen, Schneeglöckchen und Krokussen. Der Boden ist an einigen Stellen noch ziemlich matschig, Schuheputzen hinterher lohnt sich auf jeden Fall (war eh mal wieder nötig).

Pause, Pause und noch mehr Pause

Unsere Pause auf der Steinbergalm hat sich ziemlich hingezogen. Die Kinder - frisch gestärkt mit Kuchen und feinem Kaiserschmarrn (danke für den Tipp, liebe Meike) - waren so begeistert vom Waldspielplatz, dass sie nicht mehr weg wollten. Und wir Erwachsenen hofften, an die hölzerne Wand der Steinberg-Gaststätte gelehnt, dass uns bald wieder die Sonne ins Gesicht scheinen würde. Den Gefallen tat sie uns leider nicht, für den Tag hatte sie genug gearbeitet. Uns reichte nach der langen Pause die Zeit nicht mehr wirklich für den Walderlebnispfad. Macht nichts, ein schöner Grund, um wiederzukommen.

 

Die Tourdaten:

Tour: Karte und Beschreibung gibt es bei Komoot (geht auch ohne einloggen, einfach nach unten scrollen)

Dauer: 2:27 h

Entfernung: 8,4 km

Höhenmeter: 230

Weitere Informationen:

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Wer schreibt hier?

Mein Name ist Monika Herbst. Ich bin Journalistin, lebe in Braunschweig und verbringe meine Freizeit so oft es geht im Harz - mit Familienausflügen, Wanderungen, Mountainbiken und gutem Essen. Wo es im Harz am schönsten ist, könnt ihr in meinem Blog lesen. Mehr dazu:

Harzlust - die Idee hinter dem Blog.


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Kommentare: 6
  • #1

    Dirk Lübker (Dienstag, 03 April 2018 18:55)

    Ihr habt euch einen guten Rundweg ausgewählt.. In ein paar Monaten solltest Du auch die Teiche des Reinbaches am Schieferweg mitnehmen. Das Gebiet ist vor einigen Jahren sehr aufwendig renaturiert worden. Auf Deiner Komoot-Karte sieht man die Teiche nördlich der 400m-Angabe.
    Die Bärenhöhle, der Petrolteich und die morphologischen Einschnitte im Walderlebnispfad sind Reste des Goslarer Schieferbergbaus.

    Viele Grüße
    Dirk

  • #2

    Monika (Donnerstag, 05 April 2018 08:59)

    Hallo Dirk,
    vielen Dank für die interessanten Informationen! Der Schiefer an der Bärenhöhle ist mir aufgefallen, aber ich wusste nicht, dass es in Goslar auch Schieferbergbau gab. Und die Teiche klingen sehr verlockend, die kommen definitiv auf die Liste mit den nächsten Zielen ...
    Danke nochmal und viele Grüße,
    Monika

  • #3

    Barbara (Donnerstag, 12 April 2018 11:33)

    Hallo Monika,
    angeregt durch Deinen Beitrag, möchten wir am Samstag von der Steinbergalm zum Granestaudamm wandern. Den Steinbergturm wollen wir links liegen lassen, denn den Stempel 111 gibt es wohl auch bei der Alm - stimmt das? Ist die Alm mit dem Auto erreichbar, kann man am Frankenberger Teich parken (oder wo)?
    Liebe Grüße aus Quedlinburg von
    Barbara

  • #4

    Monika (Freitag, 13 April 2018 15:04)

    Liebe Barbara,
    die Steinbergalm ist gut mit dem Auto erreichbar. Einfach die Straße "Nonnenberg" hochfahren. Vielleicht 200 Meter von der Alm entfernt befindet sich direkt am Spielplatz ein großer Parkplatz. Laut Harzer Wandernadel befindet sich an der Steinbergalm auch ein Stempelkasten für den Stempel 111. Ich habe keinen gesehen, aber auch nicht darauf geachtet. Falls alle Stricke reißen ist der Turm mit dem Stempelkasten ja nur 20 Minuten zu Fuß von der Alm entfernt. Ich wünsche euch einen tollen Ausflug und ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße, Monika

  • #5

    Barbara (Sonntag, 15 April 2018 07:34)

    Liebe Monika,
    vielen Dank für Deine hilfreichen Tipps. Mir hat der kleine Rundwanderweg sehr gefallen, es war ein schöner Auftakt unserer diesjährigen Wandersaison. Das Alm-Gasthaus werden wir in Zukunft öfter besuchen - war toll! Der Stempelkasten 111 befindet sich rechts neben dem Gasthaus.
    Dir einen sonnigen Sonntag und liebe Grüße!
    Barbara

  • #6

    Monika (Dienstag, 17 April 2018 21:39)

    Liebe Barbara,
    freut mich sehr, dass Ihr so eine tolle Tour hattet. Ich weiß ja, dass es für dich als Quedlinburgerin nicht leicht ist, noch schönere Ecken als deine Heimat zu finden... Und vielen Dank für die Info mit dem Stempelkasten.
    Bis bald und liebe Grüße,
    Monika