Monika Herbst

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Mountainbiken: Power-Tour von Bad Harzburg zur Eckertalsperre

Mountainbike Trinkwasserbrunnen Eckerstausee

Zweimal vom Tal auf den Berg

Auch wenn es auf den Fotos nicht so wirkt - die Mountainbike-Tour ab Bad Harzburg war ganz schön anstrengend. Dass man das hier nicht sieht, liegt schlicht daran, dass uns an den Steigungen die Energie fürs Fotografieren fehlte. Wir sind über die Eckertalsperre und vorbei an den Rabenklippen gefahren und dabei zweimal von ganz unten (Bad Harzburg bzw. Eckertal) nach ganz oben (Molkenhaus). So kamen in 2,5 Stunden trotz diverser Pausen immerhin 540 Höhenmeter zusammen. 

Bad Harzburg Mountainbiken Nähe Molkenhaus

Cappuccino-Pause oder Mountainbiken?

Daas mit den vielen Pausen geht auf meine Kappe. Ich war gemeinsam mit meinem Mann unterwegs. Er wollte vor allem Sport treiben, ich wollte vor allem genießen. Als wir gegen 10 Uhr am Waldgasthaus Molkenhaus vorbei fahren, scheint gerade die Morgensonne auf die Terrasse. Ein idealer Platz für eine kurze Cappuccino-Pause. Dummerweise ist mein Mann schon weiter gefahren. Zugegeben, zu dem Zeitpunkt sind wir auch gerade mal eine halbe Stunde gefahren, aber die halbe Stunde hatte es auch in sich: Vom Großparkplatz an der B4 ging es über die alte Rodelbahn knapp 25 Minuten auf einem schmalen Schotterweg durchgehend bergauf. 

Waldspielplatz Nähe Molkenhaus/ Bad Harzburg
Waldspielplatz Nähe Molkenhaus/ Bad Harzburg

Es riecht nach Beeren, Zimt und Waldmeister

Vorbei am Waldspielplatz geht es weiter Richtung Eckertalsperre. Unterwegs steigen mir verschiedene Gerüche in die Nase - es riecht nach Waldmeister (im Spätsommer?), nach Zimt (im Harz?) und einmal fruchtig-süß nach Beeren. Beeren? Ich schaue mich um und tatsächlich wachsen am Wegesrand Brombeeren. Klar, dass ich absteigen und probieren muss. Sie schmecken mindestens so süß, wie sie riechen. Lecker! Mein armer Mann, der eigentlich nur biken wollte, wartet am nächsten Abzweig.

Mountainbiken Eckerstausee
Staumauer Eckertalsperre

Wurzelweg um die Eckertalsperre

Am Eckerstausee angekommen, fahren wir über die Staumauer und hoppeln von dort aus über einen verwurzelten Weg weiter. Ich freue mich über mein vollgefedertes Rad - und weiß noch zu gut, wie sich die Strecke mit meinem alten Hardtail angefühlt hat. Dabei steht uns der wirkliche Hoppelweg erst noch bevor: Weil uns die kurze, idyllische Etappe an der Ecker zwischen Molkenhaus und Stausee so gut gefallen hat, beschließen wir, vom Nordosten des Stausees aus bei der nächsten Möglichkeit links abzubiegen und Richtung Ecker zu fahren. Wir genießen nochmal einen letzten Blick auf das spiegelnde Wasser und den Brocken, den man in der Ferne sieht.

Wurzeltrail Eckerstausee Harz
Glitzerndes Wasser Eckertalsperre
Eckertalsperre Brockenblick

Ungeplante Herausforderung: der Kolonnenweg

Was uns unsere Karte nicht verrät: Der Weg runter zur Ecker führt über einen alten Kolonnenweg. Der Weg ist mit Betonplatten ausgelegt, zu DDR-Zeiten waren dort die Grenzfahrzeuge unterwegs. Die innerdeutsche Grenze verlief mitten durch die Staumauer der Eckertalsperre, der nahe gelegene Brocken war militärisches Sperrgebiet. Das Problem für uns Mountainbiker: Die Betonplatten haben große Löcher in Längsrichtung. In jedes dieser Löcher fährt der Vorderreifen rein und wieder raus. Wir werden ordentlich durchgeschüttelt und sind erleichtert, als der Weg nach einigen Kilometern Abfahrt in einen normalen Forstweg übergeht. 

Kolonnenweg Eckertalsperre
Abgestorbene Fichten Harz/ Bad Harzburg

Downhill? Wir fahren bergauf...

Es geht vorbei an abgestorbenen Fichten und später - was für ein Kontrast - durch einen lichten, hellgrünen Buchenwald. Dummerweise führt der Weg ins grüne Paradies steil bergauf, erst über Steine (für mich gar nicht fahrbar) und dann über weichen Waldboden (immer noch steil, die fehlende Kondition macht sich sofort bemerkbar). Mein Mann ist begeistert von dieser schönen Downhill-Strecke. Schade nur, dass wir rauf und nicht runter fahren. 

Buchenwald Harz/ Bad Harzburg
Mountainbiken Harz Monika

Cappuccino zur Belohnung für die Anstiege

Oben geht es an den Rabenklippen vorbei auf einem (zum Glück ebenen) Schotterweg zum Molkenhaus. Und dort gibt es nach einer großartigen 2,5-Stunden-Tour doch noch einen Belohnungs-Cappuccino...

Cappuccino

Die Tourdaten:

Unsere Tour: Beschreibung bei Komoot

Dauer: rund 2h

Entfernung: 17,4km

Höhenmeter: 540 

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Wer schreibt hier?

Mein Name ist Monika Herbst. Ich bin Journalistin, lebe in Braunschweig und verbringe meine Freizeit so oft es geht im Harz - mit Familienausflügen, Wanderungen, Mountainbiken und gutem Essen. Wo es im Harz am schönsten ist, könnt ihr in meinem Blog lesen. Mehr dazu:

Harzlust - die Idee hinter dem Blog.


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